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Luft

Wir bieten Hygieneinspektionen für alle raumlufttechnischen Anlagen in Büros, Versammlungsräumen, Schulen, Hallenbädern, Verwaltungsgebäuden und Produktionsstätten. Unsere Arbeitsgrundlagen richten sich nach den Richtlinien deutscher Ingenieure VDI 6022
Die Richtlinie VDI 6022 “Hygienische Anforderungen an raumlufttechnische Anlagen” regelt die hygienischen Anforderungen an Wartung, Inspektion und Reinigung von Lüftungsanlagen.

Unsere Leistungen erstrecken sich auf
• Begutachtung und Inspektion Ihrer Anlagen
• Luftkeimmessungen
• Entnahme von Abklatsch- und Tupfproben
• regelmäßige Probennahme und Analyse des Befeuchterwassers
• Erstellung von Gutachten mit Analyse des Ist-Zustandes
Die konsequente Umsetzung und Einhaltung dieser Hygienerichtlinie wird inzwischen von den zuständigen Behörden für Arbeitssicherheit gefordert und überprüft.

Die Übertragung von Infektionserregern wird vor allem durch den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch ermöglicht. Um diese potentiellen Übertragungswege zu überwachen, sollten Umgebungsuntersuchungen mit Hilfe von Abklatschplatten oder Tupferproben durchgeführt werden.
Die Probenzahl richtet sich nach der Raumgröße und deren Nutzung im medizinischen Bereich. Wir übernehmen hygienische Umfelduntersuchungen und führen diese Analysen nach unserer SOP 9930 durch.

Hygienische Überprüfung raumlufttechnischer Anlagen (RLT) erfolgen gemäß der VDI Richtlinie

Wasser

Inspektion von in-house-Wassernetzen (Warmwasser, Kaltwasser, VE-Wasser, (entmineralisierte Wässer) im Hinblick auf eine hygienische Funktion bzw. Gefährdung (z.B. durch Legionellen, Pseudomonaden) gemäß VDI 6022 und ÖNORM B5019.

• Inspektion, Prüfung und Begutachtung von Reinigung und Desinfektion auf Oberflächen und in technischen Anlagen (Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen)

Enterokokken (Fäkalstreptokokken)

Enterokokken (Fäkalstreptokokken) gehören zur normalen Darmflora von Mensch und Tier und sind so genannte Fäkalindikatoren. Ein Nachweis von Enterokokken zeigt von fäkaler Verunreinigung des Wassers, die schon älter sein kann, da diese Keime in der Umwelt länger überleben können. Die Analyse erfolgt gemäß ÖNORM EN ISO 7899-2.

Pseudomonas aeruginosa

Dieser Keim ist ein typischer Boden- und Wasserkeim (Nasskeim), der in feuchten Milieus vorkommt (z.B im Leitungswasser, Waschbecken sowie in Duschen, Toiletten, Spülmaschinen und Dialysegeräten).
In der Hygiene gilt er daher als bedeutender Krankenhauskeim, der sich durch eine hohe Antibiotikaresistenz auszeichnet. Die Analyse erfolgt gemäß ÖNORM EN ISO16266.

Clostridien

Clostridien gehören zu den hitzeresistenten anaerob wachsenden Bakterien. Sie kommen praktisch überall (ubiquitär) vor, auch im Wasser. Die Kontrolle auf diese Sporenbildner ist deshalb wichtig, weil sie beim Menschen zu schweren Gesundheitsproblemen führen können. Diese Keime können, durch die Sporenresistenz bedingt, sehr lange überleben, Sporen sind gegen Desinfektionsmittel sehr resistent. Besonders gefährlich ist der Gasbranderreger Clostridium perfringens, der auch als Lebensmittelvergifter eine Rolle spielt. Die Analyse erfolgt gemäß ISO CD 6461.

Escherichia coli

Escherichia coli ist ein Bakterium aus der Gruppe der Coliformen Bakterien und ist Bestandteil der natürlichen Darmflora bei Mensch und warmblütigen Tieren. E. coli ist ein Indikatorkeim für fäkale Verunreinigung und darf im Trinkwasser nicht nachgewiesen werden. Die Analysen erfolgen gemäß ÖNORM EN ISO 9308-1.

Coliforme Bakterien

Coliforme Bakterien sind der Überbegriff für eine Gruppe von Keimen, zu der auch Escherichia coli gehört. Coliforme werden von außen in die Wasserleitungen eingetragen, sind aber nur ca. 2 Wochen in den Rohrleitungen lebensfähig, sie können sich auch nicht an den Leitungswänden anheften, was die Sanierung mit Spülungen erleichtert. Im Trinkwasser dürfen keine coliformen Bakterien nachgewiesen werden. Die Analyse erfolgt gemäß ÖNORM EN ISO 9308-1.

Chlor

In Wasser gelöst, setzt Chlor Mikroorganismen außer Gefecht, die über Hautschuppen, Haare, Schweiß und Speichel ins Wasser gelangen. Ohne den Zusatz hätte man vielerorts nur unreines Trink- und Badewasser, die Gefahr von Infektionen wäre groß. Wir analysieren den Gehalt von freiem Chlor, Gesamtchlor, Ozon und Chlordioxid in Wasser gemäß SOP 4110.

PH-Wert

Der pH-Wert ist ein Maß für die saure oder alkalische Reaktion einer wässrigen Lösung. Der pH-Wert ist eine dimensionslose Zahl. Er ist der negative dekadische Logarithmus (= „Zehnerlogarithmus“) der Wasserstoffionen-Aktivität
In erster Näherung wird meist mit der Konzentration der Wasserstoffionen (cH) gerechnet.
Die Abkürzung „pH“ steht für pondus Hydrogenii oder potentia Hydrogenii (lat. pondus „Gewicht“; potentia „Kraft“; Hydrogenium „Wasserstoff“).
Der dänische Chemiker Søren Sørensen führte den Begriff im Jahr 1909 für die Konzentration von Wasserstoffionen ein. Er definierte pH als den (Lösungs-)Druck p der Wasserstoffionen und indizierte das H für Wasserstoff.[2] In Anlehnung an die Dissoziationskonstante des Wassers kDiss = c ((H3O)+) · c((OH)−) = 10−14 Mol2/Liter2 teilt man die Wertebereiche für reines Wasser und verdünnte wässrige Lösungen bei 22 °C ein in (s. Wikipedia):
pH < 7 saure wässrige Lösung pH = 7 neutrale wässrige Lösung oder absolut reines Wasser pH > 7 alkalische (basische) wässrige Lösung
Wir analysieren den pH Wert gemäß ÖNORM M 6244.

Koloniezahl

Die Koloniezahl wird auch als koloniebildende Einheit (KBE) bezeichnet. Die Koloniezahlen im Wasser können schwanken. Wird der Richtwert von 100 KBE/ml überschritten, muss dies einer gesonderten Betrachtung unterzogen werden. Ursachen können unterschiedlich sein, wie zum Beispiel längere Stehzeiten oder Wasseranschlüsse, die nicht genutzt werden oder auch Verwendung von Kunststoffmaterialien für Rohrleitungen, die den Bakterien als Nährstoffquelle dienen. Die KBE Analyse erfolgt nach DIN EN ISO 6222.

Legionellen

Legionellen sind Bakterien deren natürliches Vorkommen im Süßwasser ist.
Die Gesundheitsgefährdung durch Legionellen ist beim Einatmen von bakterienhaltigem Wasser als Aerosol gegeben (z.B. beim Duschen, Whirlpools oder klimatisierten Räumen). Besonders gefährdet sind Warmwasserleitungen und -behälter, die etwas älter, schlecht gewartet oder nur zeitweilig benutzt werden. Die regelmäßige Kontrolle nach ÖNORM B 5019 schützt vor unliebsamen Überraschungen.

Legionellen, eingeatmet in hoher Konzentration, können allerdings zu Lungenerkrankungen führen.
Die Trinkwasserverordnung schreibt deswegen eine periodische Überprüfung auf Legionellen in Warmwassersystemen öffentlicher Gebäude vor. Wir führen die Probenahmen nach ÖNORM B 5019 selbst durch, analysieren und serotypisieren gemäß ISO 11731-2 die nachgewiesenen Legionellen.
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